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Die bekanntesten Zitate von Stefan Zweig

Die Top 3 laut 29 Stimmen von Personen: Noch ist sie zu jung, um zu wissen, daß das Leben nichts umsonst gibt und allem, was man vom Schicksal empfängt, geheim ein Preis eingezeichnet ist. · Nur Ferne gewinnt dich dir selber zurück! · Wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?. (Aktualisiert 6. Apr. 2026.)

Von „Niemand ist fort, den man liebt“ bis zum verlorenen Pass in Die Welt von Gestern: Stefan Zweigs bekannteste Sätze aus Theaterstücken, Erzählungen, Biografien und Erinnerungen, mit Quelle.

Matthias Müller · · 12 Artikel · 29 Stimmen · 6 Kommentare

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    Noch ist sie zu jung, um zu wissen, daß das Leben nichts umsonst gibt und allem, was man vom Schicksal empfängt, geheim ein Preis eingezeichnet ist.

    Marie Antoinette (1932).

    ▲ 5 ▼ 0

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    Nur Ferne gewinnt dich dir selber zurück!

    „Hymnus an die Reise“, Gedichte (1924).

    ▲ 3 ▼ 0

    3
  3. 3

    Wozu lebt man, wenn der Wind hinter unserm Schuh schon die letzte Spur von uns wegträgt?

    „Buchmendel“ (1929).

    ▲ 3 ▼ 0

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  4. 4

    Am Tage, da ich meinen Paß verlor, entdeckte ich mit achtundfünfzig Jahren, daß man mit seiner Heimat mehr verliert als einen Fleck umgrenzter Erde.

    Die Welt von Gestern (1942).

    ▲ 3 ▼ 0

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  5. 5

    Wer sich Ziele setzt, geht am Zufall vorbei.

    Drei Dichter ihres Lebens (1928), Casanova.

    ▲ 3 ▼ 1

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    Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.

    Legende eines Lebens (1919).

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  7. 7

    Ein Mensch, der sich der Politik verschworen, gehört nicht mehr sich selbst.

    Maria Stuart (1935).

    ▲ 2 ▼ 1

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  8. 8

    Das Schicksal aber gibt den Frechen mehr als den Fleißigen, den Groben lieber als den Geduldigen.

    Drei Dichter ihres Lebens (1928), Casanova.

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  9. 9

    Elisabeth, die Realistin, siegt in der Geschichte, Maria Stuart, die Romantikerin, in Dichtung und Legende.

    Maria Stuart (1935).

    ▲ 1 ▼ 0

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  10. 10

    Maria Stuart hat weniger Angst, zu sterben, als Elisabeth, sie zu töten.

    Maria Stuart (1935).

    ▲ 1 ▼ 0

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  11. 11

    Nichts hat das deutsche Volk […] so erbittert, so haßwütig, so hitlerreif gemacht wie die Inflation.

    Die Welt von Gestern (1942).

    ▲ 1 ▼ 0

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  12. 12

    Kein Künstler ist während der ganzen vierundzwanzig Stunden seines täglichen Tages ununterbrochen Künstler.

    Sternstunden der Menschheit (1927), Vorwort.

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Kommentare (6)

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Sebastian Wagner

Die Welt von Gestern sollte Pflichtlektüre in der Schule sein. Der Satz mit dem Pass trifft einen jedes Mal.

Katharina Weiß

Schachnovelle fehlt mir hier ein bisschen, aber da gibt es wohl keinen so zitierfähigen Satz.

der_gamepad

Sternstunden der Menschheit war mein erstes Zweig-Buch, mit 15. Danach alles von ihm gelesen.

Kathrin W.

„Niemand ist fort, den man liebt“ stand auf der Traueranzeige meiner Oma. Wusste gar nicht, dass das von Zweig ist.

Remo B.

Maria Stuart hab ich im Urlaub gelesen und konnte nicht aufhören. Zweig konnte Biografien schreiben wie Krimis.

carinahamburg

Der Satz über die Inflation ist erschreckend aktuell, finde ich.

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